III. Krankheit und Heilung

 

Das oben beschriebene Menschenbild beschreibt den sich entwickelnden und also gesunden Menschen. Krankheit ist die Bedingung, um Heilung zu ermöglichen. Der Mensch fühlt sich gesund, wenn er authentisch auf seinem Heilungsweg voran schreitet. In der Krankheit wird die Entwicklungsnotwendigkeit drängend. So gehören Krankheit und Heilung als Begriffspaar zusammen. (Nicht Krankheit und Gesundheit). Der gesunde Mensch ist derjenige, der authentisch, aus seinem Selbst heraus, mit seinen individuellen Fähigkeiten im jeweiligen Lebensaugenblick in das Weltgeschehen einwirkt.

 

Der Mensch ist ein auf den anderen (nächsten) Menschen orientiertes und angewiesenes Wesen, so wie der andere Mensch auf ihn orientiert und angewiesen ist. Aus diesen Zusammenhängen und Notwendigkeiten ergibt sich ihm seine individuelle Sicht in sein konkretes Weltgeschehen, in welches er handelnd einwirkt.

 

Das Motiv, aus seinem idealischen Menschen heraus authentisch handeln zu wollen, ist Salutogenese. (lat.: wie Gesundheit entsteht). In diesem Motiv lebt Sinn, Heilung entsteht, und sie trägt die Erfahrung der Krankheit in sich. Auf diesem Heilungsweg erfüllt sich unser Leben mit mehr Liebe zur Welt und dem was uns umgibt. Hierzu gehören wie selbstverständlich das rechte Genießen und die dadurch vermittelte Freude.

 

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z.B. meine Antwort auf das "Münsteraner Memorandum Heilpraktiker"...

GUNTHER HULLMANN


In meiner Praxis wird die Patientenarbeit durch Vorträge, Biografie-Seminare und den „Seelenordner“, einer Gesprächs- und Übungstherapie auf der Grundlage des anthroposophischen 
Erkenntnisweges, ergänzt. 

 

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